Was ist

"Gewaltfreie Kommunikation" (GFK)?

 

Die Gewaltfreie Kommunikation (Abkürzung: GFK) ist ein Kommunikations- und vor allem Konfliktlösungsmodell, das von Dr. Marshall Rosenberg zu Beginn der 70er Jahre entwickelt wurde. Mittlerweile ist Gewaltfreie Kommunikation weltweit eine Methode zur Konfliktlösung.

 

Das Wort Gewaltfrei entnahm Marshall Rosenberg dem gewaltfreiem Widerstand Mahatma Gandhi.

 

In der GFK wird die Frage "Wer ist schuld?" bzw. "Wer hat angefangen?" durch die Frage "Was brauchen die Beteiligten?" ersetzt.

Die Suche nach dem Schuldigen wird also ersetzt durch die Suche nach dem, was wirklich hinter den Handlungen und Wünschen der Beteiligten steht. Das sind immer menschliche Bedürfnisse. Diese Ebene der Bedürfnisse macht den Weg frei für Konfliktlösungen, die echte Lösungen schaffen, die ohne Verlierer auskommen und dadurch zum Aufbau langfristig tragfähiger und erfüllender Beziehungen beitragen.

 

Gewaltfreie Kommunikation heißt nicht

nett zu sein, sondern klar und echt.

Hier wird nichts verschleiert oder aus Freundlichkeit und Rücksicht verschwiegen, sondern die eigenen Bedürfnisse, Werte und Wünsche werden offen angesprochen und vertreten, ohne sie auf Kosten anderer durchzusetzen.

Und es braucht die Fähigkeit, dem Gegenüber so zuzuhören, dass es gelingt, die Bedürfnissen hinter seinen Worten zu verstehen.

 

Wer nicht nur weiß, was er will, sondern auch, was er braucht, kann gezielt, bewusst und flexibel für seine Bedürfnisse eintreten. Und wer versteht, was der andere braucht, macht die Tür auf für gemeinsame, nachhaltige Lösungen.

 

Die GFK geht davon aus, daß der befriedigendste Grund zu handeln darin liegt, das Leben der anderen zu bereichern und nicht aus Angst, Schuld oder Scham zu handeln.

Besondere Bedeutung kommen der Übernahme von Verantwortung für getroffene Entscheidungen zu.

 

Durch die Gewaltfreie Kommunikation wirst du verstehen, daß...

  • alles, was du tust, ein Versuch ist, deine Bedüfnisse zu erfüllen
  • es für alle Beteiligten förderlicher ist, Bedürfnisse durch Kooperation statt durch Konkurrenz zu erfüllen
  • es Menschen von ihrer Natur her Freude bereitet, zum Wohlergehen anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig tun können
  • das es trennende und verbindende Kommunikation gibt
  • es einen Unterschied gibt zwischen Beobachten und Bewerten
  • das Gefühle dich auf deine erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse hinweisen
  • es unterschiedliche Möglichkeiten gibt BITTE und DANKE zu sagen

Selbstempathie

Nicht nur die Kommunikation in schwierigen Situationen mit anderen Menschen ist teilweise geprägt von Beurteilungen, Vorwürfen, Schuldzuweisungen etc. Auch im Umgang mit uns selbst sind wir nicht gerade zimperlich, viele gehen mit sich selbst viel härter ins Gericht als mit anderen. Nur wenige von uns haben gelernt, wirklich liebevoll und ehrlich mit sich selbst zu kommunizieren. Dabei ist dies die Basis für echtes Lernen, die Fähigkeit zur Empathie und die Gestaltung eines glücklichen Lebens. Deshalb liegt ein wichtiges Augenmerk der Gewaltfreien Kommunikation auf der Umwandlung des Umgangs mit uns selbst. Denn nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere sorgen.

 

Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation

  • Wahrnehmung – Was wir beobachten, ohne Bewertung
  • Gefühl – Wie es uns geht
  • Bedürfnis – Was wir brauchen
  • Bitte – Was der andere konkret tun/sagen kann, um unser Bedürfnis zu erfüllen

Auf diese Weise werden Vorwürfe, Schuldzuweisungen etc. in Bedürfnisse übersetzt und wir können ausdrücken, was wir wirklich brauchen, ohne dass die Kommunikation von Vorwürfen und Schuldzuweisungen erschwert wird. Wenn wir dann noch beim Zuhören unsere Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Bedürfnisse unseres Gegenüber richten, steht dem "Giraffentanz", d. h. dem Aufbau einer tragfähigen Verbindung, in der die Menschlichkeit beider Platz findet, nichts mehr im Wege.

 

Wolf und Giraffe

Dr. Marshall Rosenberg hat für die Verdeutlichung der herkömmlichen und der anzustrebenden Art der Kommunikation Wolf und Giraffe aus der Tierwelt gewählt. Der auf Abwehr bedachte Wolf steht in der GFK für die uns allen vertraute vom bewertenden und interpretierenden Denken geleitete Art zuzuhören und zu sprechen. Die Giraffe repräsentiert Einfühlsamkeit -schließlich ist sie das Landtier mit dem größten Herzen-  und sie hat durch ihren langen Hals mehr Überblick und Weitsicht. Der Wolf schaut nicht so weit und schnappt unter umständen schnell zu. Deshalb heißt es in der GFK, Menschen die aufrichtig und herzlich sprechen, sich in der Giraffensprache ausdrücken. Es sind Menschen, die deutlich und offen sagen, was sie fühlen, und was sie wollen, ohne anderen Schuld zuzuweisen.

 

Die Gewaltfreie Kommunikation ist äußerst wirksam für erfolgreiche Veränderung und Verständigung in herausfordernden Situationen – sowohl privat als auch in jedem Unternehmenskontext.

Vier Schritte

der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg  

 

1. Schritt

Um miteinander zu Kommunizieren (und zu Leben) wäre es toll, wenn du Bewertungen, Verurteilungen, selbsterfüllende Prophezeiungen, richtig & falsch sowie Diagnosen und Analysen in reine Beobachtungen wandelst.

 

"Die höchste Form menschlicher Intelligenz sei die Fähigkeit, zu beobachten ohne zu bewerten." 

Jiddu Krishnamurti (Indischer Philosoph)

 

2. Schritt

Um zu kommunizieren was in uns lebendig ist, bedarf es ein paar neuer Sprachkenntnissen über:

  1. Bedürfnisse
  2. Gefühle

Um klar sagen zu können, was du fühlst und was du brauchst, benötigst du eine Verbindung zu dir selbst.

 

Gefühle erkennt du daran, dass du sie im Körper spürst.

 

Es gibt auch Gefühle über die gesagt wird, das sie welche sind, sie kommen jedoch aus dem Kopf.

Zwei Beispiele für solche "Pseudogefühle":

"Ich fühle mich betrogen." oder

"Ich fühle mich hintergangen."

Betrogen und hintergangen sind also keine echten Gefühle sondern Gedanken hinter denen jedoch echte Gefühle stecken.

 

Hier einige Beispiele für Gefühle:

(Ein kleiner Gefühlswortschatz aus der Gewaltfreie Kommunikation)

 

abenteuerlustig - Abscheu - aktiv - ängstlich - angeregt

frustriert - aufgeregt - angeekelt - behaglich - angespannt

bewegt - dankbar - bekümmert - energievoll - besorgt -

enthusiastisch - bestürzt - erfüllt - bitter - erleichtert

deprimiert - erstaunt - einsam - frei - freudig - erschöpft

friedlich - gelangweilt - froh - genervt - wütend - zornig

geborgen - gelassen - hilflos - glücklich - hoffnungslos

heiter - hungrig - hoffnungsvoll - krank - kraftlos

lebhaft - leblos - lustlos - lustig - matt - müde - motiviert

misstrauisch - munter - neidisch - unzufrieden - sanft

nervös - mutig - pessimistisch - zufrieden - ratlos - resigniert

vertrauensvoll - sauer - wach - sorgenvoll - traurig - überrascht

 

3. Schritt

Wenn du deine Gefühle ausdrückst, ist es wichtig, dass danach eine Aussage folgt, die klarstellt, dass die Ursache deiner Gefühle deine Bedürfnisse sind.

Gefühle entstehen in dir als Reaktion auf deine Umgebung, auf Situationen in die du kommst.

 

Sie weisen dich auf deine erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse in dieser Situation hin.

 

Bedürfnisse werden oft mit etwas Negativen assoziiert. Es wird gerne mit Bedürftigkeit, Abhängigkeit und Eigennutz verwechselt. Alle Menschen haben die gleichen Grundbedürfnisse.

Marshall Rosenberg nennt drei Kriterien, die für ihn Bedürfnisse kennzeichnen:

 

  • Sie sind universell im Sinne, dass alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben. (Selbst wenn manche Menschen sich dagegen entscheiden, bestimmte ihrer Bedürfnisse zu befriedigen, haben sie diese dennoch)
  • Bedürfnisse sind positiv, damit ist gemeint, dass sie alle zur Bereicherung des Lebens beitragen.
  • Bedrüfnisse sind abstrakt, damit sind sie weder an bestimmte Personen, noch an bestimmte Handlungen gekoppelt
  • Was diesen drei Kriterien nicht entspricht bezeichnet Marshall Rosenberg als Strategien. Für jedes Bedürfnis gibt es eine Vielzahl von Strategien, es zu erfüllen.

Beispiele für Bedürfnisse, die wir alle haben:

(Gewaltfreie Kommunikation: die 9 wichtigsten sind dick)

 

Abwechslung - Gemeinschaft - Ruhe - Achtsamkeit - gesehen werden - Schutz - Akzeptanz - Gesundheit - Selbstbestimmung

Anerkennung - Gleichwertigkeit - Selbstdisziplin

Aufrichtigkeit - glücklich sein - Selbstvertrauen

Austausch - Harmonie - Selbstverwirklichung

authentisch/echt sein - Herausforderung - Selbstwert -

Balance von:  - Hilfe, Entlastung - Sicherheit - Arbeit und Freizeit - Humor, Freude

Sinnhaftigkeit - Geben und Nehmen - Individualität

soziales Engagement - Sprechen und Hören - innerer Friede

Spontanität, Lebendigkeit - Bewegung - Intimität - Tatkraft

Bildung - Klarheit - Toleranz, Güte - Ehrlichkeit - Kompetenz

Trost - einen Beitrag leisten - Konfliktfähigkeit - Unterstützung

Einfluss haben - Kontakt, Nähe - Verantwortung - Einfühlung

Konzentration - Verbindung - Engagement - Kraft, Nahrung, Luft

Vergnügen, Freude, Spaß - Entspannung - Kreativität

Verlässlichkeit - Entwicklung - Lebensfreude - Verständigung

Erfolg - Leichtigkeit - Vertrauen - Erholung - Lernen

Vorwärtskommen - ernst genommen werden - wahrgenommen werden - Flexibilität - Mut, wirksam sein - Wertschätzung

Freiheit - Offenheit - wissen, woran man ist - Freundlichkeit

Ordnung, Struktur - Wohlfühlen - Freundschaft - Orientierung, Führung - Zeit effektiv nutzen - Frieden - partnerschaftlicher Umgang - Geborgenheit - persönliches Wachstum - Zielstrebigkeit - gefragt werden - Privatsphäre - Zugehörigkeit

gehört werden - Respekt - Zufriedenheit - Gelassenheit

Rücksichtnahme - Zusammenarbeit - Autonomie

Willensfreiheit - dem Leben dienen - Aufgabe

Spiel - Köperliches Wohlbefinden - Empathie

Einfühlung -  Integrität

 

4. Schritt

Was können wir tun, um unser Leben noch schöner zu machen? Dabei geht es um das Thema spezifisches und eindeutiges Bitten.

 

Wie kannst du um etwas bitten, was dein Leben noch schöner macht? Es geht hier darum, dem anderen zu sagen was er bitte für uns tun sollte, nicht, was er nicht tun sollte.

 

Also es geht darum, positiv in der Handlungssprache zu bitten.

Wenn du eine Bitte formuliert hast, kannst du dafür sorgen, dass sie nicht als Forderung gehört wird.

 

Eine gehörte Forderung kann sehr zerstörerisch sein.

 

Und am Ende, ist es im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation so, dass im Danken zu hören ist, was getan wurde (durch welche Handlung eine Dankbarkeit entstanden ist, was wurde getan um dein Leben zu verschönern), was wurde dabei gefühlt und welches Bedürfnis wurde durch diese zwei Dinge (Handlung und Gefühl) erfüllt.

 

"Die Gewaltfreie Kommunikation zeigt uns, wie wir den Mut finden, der Macht und der Schönheit zu begegnen, die in jedem von uns wohnt." 

Dr. Marshall Rosenberg

 

Wenn du den Text bis hierher gelesen haben, freue ich mich sehr und bin voller Hoffnung, weil es mir sehr wichtig ist, möglichst vielen Menschen von der Existenz und den Möglichkeiten der Gewaltfreien Kommunikation zu erzählen.

Ein neues Bewusstsein für Sprache.

 

Hinter der Gewaltfreien Kommunikation steht eine innere Haltung die sich hier in Form von Zitaten ausdrückt:

 

"Gewaltfrei heißt nicht nur Verzicht auf Gewalt und Widerstand, heißt auch nicht etwa die andere Wange hinhalten. Gewaltfrei ist eine viel schwierigere Aufgabe, nämlich Verständnis und Einfühlung in die Ängste, die Unwissenheit, Hilflosigkeit und Unsicherheit der Menschen und Faktoren, die gewaltvolles Handeln hervorrufen." Mahatma Gandhi

 

"Die Sprache des Friedens zu sprechen heißt, ohne Gewalt zu kommunizieren - das wird durch das Leben und Anwenden der Gewaltfreien Kommunikation möglich. Es ist ein Senden und Empfangen von Botschaften, die sich um zwei sehr wichtige Fragen drehen: Was ist in uns lebendig? Und: Was können wir tun, um das Leben noch schöner zu machen?" 

Dr. Marshall Rosenberg

 

"Es sind nie die Tatsachen, die uns beunruhigen und ärgern,

es sind immer unsere eigenen Bewertungen."

Marshall Rosenberg

 

"Solange wir uns darüber Sorgen machen, was Andere über uns

denken, gehören wir ihnen." 

Marhall Rosenberg

 

"Jenseits von richtigem und falschen Handeln gibt

es einen Ort. Dort treffe ich dich."

Rumi

 

"Du kannst dich jederzeit entscheiden, wie du die Worte

deines Gegenübers aufnimmst, die Macht liegt bei Dir." 

Marshall Rosenberg

 

"Man kann nicht nicht kommunizieren."

Paul Watzlawick

 

"Macht miteinander, heißt: Dinge so zu tun, dass ich dabei mein Leben und das der anderen bereichern möchte. So bekommen wir am ehesten, was wir brauchen, ohne später dafür bezahlen zu müssen." Marshall Rosenberg

 

"Willst du recht haben oder glücklich sein? Beides gleichzeitig geht nicht."

Marshall Rosenberg

 

"Die erfolgreiche Reise zu ihren Zielen beginnt an dem Tag, an dem sie die

volle Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. "

Marshall Rosenberg, J. Löhr

 

"Wenn jemand darauf vertrauen kann, dass er in einem Konflikt gehört und ernst genommen wird, dann stehen die Chancen gut, dass er bereit ist, sich ebenfalls partnerschaftlich zu verhalten."

Marshall Rosenberg

 

"Alles was wir tun, ist ein Versuch, sich Bedürfnisse zu erfüllen." Marshall Rosenberg

 

"Was ich in meinem Leben will, ist Einfühlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und den anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht."

Marhall Rosenberg

 

"Das Ziel im Leben ist es, all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt, und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden."

Marshall Rosenberg

 

"Jeder Mensch macht in jedem Augenblick seines Lebens das Beste,

was er für sein Leben tun kann."

Marshall Rosenberg

 

"Alles was es Wert ist getan zu werden, ist es auch wert unvollkommen

getan zu werden."

Marshall Rosenberg

 

"Wenn wir gesehen, gehört und angenommen werden, entsteht innerer Frieden."

Marshall Rosenberg

 

"Wer mit dem Herzen redet, ist allen verständlich."

Albert Schweitzer

 

"Bei einem Streit ist auf beiden Seiten der Wunsch gleich groß,

ernst genommen und gehört zu werden."

Marshall Rosenberg

 

"Führen heißt vorleben, alles andere ist Dressur."

Boris Grundl

 

"Was kann ich tun, um dein Leben schöner zu machen?"

Marshall Rosenberg

 

"Wenn ich auch nur denke, dass der andere etwas falsch gemacht hat und mich verletzt hat, wird meine Energie und Kraft vom Verstehen abgelenkt und geht in Richtung: Er hat mir weh getan und verdient Strafe."

Marshall Rosenberg

 

"Ärger ist ein wunderbarer Hinweis, er ist ein Wecker. Sobald ich ärgerlich werde, weiß ich, dass ich den anderen nicht richtig gehört habe. Die Ursache meines Ärgers sind meine Gedanken: Statt, dass ich mich mit dem verbinde, was in dem anderen vorgeht, bin ich

oben in meinem Kopf und urteile, dass er irgendwas falsch gemacht hat. Gewalt kommt von dem Glauben, dass andere Menschen unsere Schmerzen verursachen und dafür Strafe verdienen."

Marshall Rosenberg

 

"Es bereitet Menschen von ihrer Natur her Freude, zum Wohlergehen anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig tun können."

Marshall Rosenberg

 

"Der größte Beitrag zum Frieden ist, in uns selbst Frieden zu machen."

Marshall Rosenberg

 

"Tue nichts aus Angst, Schuld, Scham, Pflicht oder um mehr geliebt zu werden und erwarte auch nicht von anderen, dass sie etwas aus Angst, Schuld, Scham oder Pflicht für dich tun. Unser Leben

ist zu kurz und zu wertvoll, für den Preis, den ihr dafür bezahlen werdet. Tue alles was du tust mit Freude."

Marshall Rosenberg

 

"Gehe nie in ein Gespäch, bevor du dir nicht sicher bist,

dass der andere das Beste tun wird, was er tun kann."

Marshall Rosenberg

 

"Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht."

Marshall Rosenberg

 

"Die Gewaltfreie Kommunikation zeigt uns, wie wir den Mut finden,

der Macht und der Schönheit zu begegnen, die in jedem von uns wohnt."

Marshall Rosenberg

 

"Für alles was wir tun, gibt es einen guten Grund."

Marshall Rosengerg

 

"Das Spiel, dass mir am meinsten Spaß bringt, heißt "Das Leben wunderbar machen". Die meisten Leute spielen "Wer hat Recht" und sie wissen nicht, dass es auch ein anderes Spiel gibt. "Das Leben wunderbar machen" können wir auch mit Leuten spielen, die

"Wer hat Recht" gewöhnt sind - niemand wird das weiter spielen wollen, wenn er die Wahl hat."

Marshall Rosenberg

 

"Was der andere tut, tut er für sich - nicht gegen dich."

Marshall Rosenberg

 

"Wer die Fehler bei anderen sucht, kann seine eigenen nicht sehen." Mahatma Gandhi

 

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"Als ein Vater seinen zwölfjährigen Sohn fragte, was er sich zum Geburtstag wünsche, antwortete dieser: «Papa, ich möchte dich!» Sein Vater arbeitete die ganze Zeit und war selten zu Hause. Sein Sohn war eine Glocke der Achtsamkeit, die ihn daran erinnerte, daß das kostbarste Geschenk, das wir unseren Liebsten machen können, unsere wirkliche Gegenwart ist." 

Thich Nhat Hanh

 

"Der Buddha sagte: Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich «Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: «Wer hat mir das angetan?»"  Thich Nhat Hanh

 

"Wenn wir keinen inneren Frieden haben, wenn wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlen, können wir unsere Kinder nicht wirklich gut erziehen. Wenn wir gut für unsere Kinder sorgen wollen, müssen wir gut für uns selber sorgen." 

Thich Nhat Hanh

 

"Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert. "

Thich Nhat Hanh

 

"Menschen dabei behilflich zu sein, nicht von Ängsten zerstört zu werden, ist das größte Geschenk überhaupt."

Thich Nhat Hanh

 

"Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet aber, daß ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muß der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muß das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein."

Thich Nhat Hanh

 

"Im Bewußtsein des Leides, das durch unachtsame Rede und durch die Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und aufmerksames, mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihre Sorgen lindern zu helfen."

Thich Nhat Hanh

 

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier." 

Mahatma Gandhi

 

"Für die, welche lieben, gibt es nicht Moslems, Christen und Juden." Rumi


"Ich will singen, so wie ein Vogel singen, ohne darüber nachzudenken, wer mir dabei zuhört und was andere dabei denken." 

Rumi

Film Tip

Beyond Punishment

 

„Beyond Punishment“ ist ein internationaler Dokumentarfilm des Berliner Filmproduzenten und Regisseurs Hubertus Siegert, der 2006 – 2014 entstanden ist.  Der Film zeigt, wie Täter und Opfer von Gewaltverbrechen aktiv in eine Auseinandersetzung miteinander treten.
Anhand von drei Fällen in drei Ländern (Deutschland, USA, Norwegen) beleuchtet er neben den individuellen Schicksalen auch die Rechts- und Strafsysteme der jeweiligen Länder und untersucht die Möglichkeiten der Restorative Justice.
 
Näheres zum Film: Trailer zum Film

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© Pamela Hauth, Trainerin für Kommunikation by Der friedliche Weg ©

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